Jetzt bin ich schon fast einen Monat in den USA, und gestern hatte ich definitiv einen Kulturschock. Eigentlich dachte ich bis vor drei Tagen, dass ich gar keinen haben werde, aber dann kam in den letzen Tagen alles zusammen: Schulstress, Gastfamilie, Kultur,Sport etc. Das mit der Schule hat mich richtig aufgeregt, da die Schule so überreagiert hat und die Lehrerin kein Wort zu mir persönlich gesagt hat. Dann werde ich mit meiner Gastmutter irgendwie nciht warm, es ist alles okay und ich wohne hier auch echt gerne, aber sie hat diese Freunde (Patty + Brad) und ich habe sie erst drei mal getroffen, und trotzdem habe ich eine bessere Beziehung zu den beiden, als zu meiner Gastmutter. Ich habe das Gefühl, dass sie mich nicht versteht, z.B. als ich ihr erzählt habe das mir Cross Country keinen Spaß macht, oder die Situation mit der Katze. Im Moment vermisse ich Deutschland sehr, ich habe einfach so viele Freiheiten, Freizeit, Freunde und deutlich weniger Schulstress.
Was Cross Country angeht, habe ich mich nach langem überlegen dazu entschieden weiter zu machen, denn beim Sport habe ich Kontakt zu Leuten mit denen ich keine Klassen habe. Es sind zum Glück "nur noch" zwei Monate, dass bedeutet 40x Training und leider noch ca. 8 Meets. Ich will gar nicht zu den Meets gehen, ich finde es einfach schrecklich wenn alle Leute mir beim Sport zugucken und diese Wettkampfsituation. Wir laufen bei 40°c und beim letzten Meet hat ein Mädchen sich drei mal übergeben, ich finde das nciht mehr normal und auf keinen Fall gesund.
Mein ganzer Tagesablauf ist durchgeplant, bis auf Abends ab 6pm, aber dann muss ich fast jeden Tag Hausaufgaben machen oder für Tests lernen, ich hatte z.B. Freitag drei Tests und morgen habe ich schon wieder einen.
Gestern Abend (Sonntag) hatten wir die Party bei mir am See, die von meiner amerikanischen Organisation ausgerichtet wurde. Wir haben gegessen, berichtet wie es uns geht und es wurde ein Spiel gespielt, bei dem die Gastfamilien und Austauschschüler Fragen übereinander beantworten mussten, dass hat richtig viel Spaß gemacht. Lisa, die schwedische Austauschschülerin ist auch gekommen, obwohl es erst so aussah als würde sie nicht kommen, wir haben uns so gefreut!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen